Verein

Wie alles begann: Die Geschichte hinter den Münchner Panthern

18.09.2026
Dominik Klein, Martin Wild und Steffen Weinhold beim Pressetermin
Foto: © Eirich

Manche Ideen brauchen Jahre, bis sie Wirklichkeit werden. Dominik Klein, Steffen Weinhold und Martin Wild kennen sich lange – und reden schon ewig davon, den Handball im Raum München nach vorne zu bringen. „Beim Supercup 2025 wurde es konkret“, erzählt Dominik Klein, Vorstand der HG München und Weltmeister von 2007. „Wir teilen die gleiche Einstellung zu leistungsorientiertem Handball und haben Bock, hier gemeinsam was zu bewegen.“

Für den Traditionsstandort TuS Fürstenfeldbruck ist der Zusammenschluss ein bewusster Schritt nach vorne. „Wir bündeln unsere Stärken, um sportlich und strukturell den Weg Richtung Bundesliga gemeinsam zu gehen“, sagt Abteilungsleiter Michael Schneck. Zwei Vereine, ein Rudel – und ein klarer Gipfel vor Augen.

Der Weg hierher

Der Weg dahin war alles andere als gerade. „Die letzten Monate waren unglaublich intensiv“, sagt Sportchef Martin Wild. Zu Jahresbeginn stand die Mannschaft kurz vor der Auflösung. Als das Projekt im April an die Öffentlichkeit ging, stand immerhin das Trainerteam – der Kader aber musste fast neu gebaut werden: „Einige wichtige Spieler hatten sich anders orientiert, viele Auswärtige waren schon gebunden.“

Eine Einheit formen

Neu ist auch der Mann an der Seitenlinie. Cheftrainer Stefan Weidinger, geborener Brucker und einst Jugendtrainer beim TuS, übernimmt die Erste – gemeinsam mit seinem langjährigen Co-Trainer Florian Fischer. Als Torwarttrainer kam Maxim Stöter mit an Bord und Falk Kolodziej konnte als Individualtrainer für das Projekt gewonnen werden. „Mit zehn neuen Spielern und vier neuen Trainern hatten wir eine besondere Vorbereitung“, sagt Weidinger.

Statt sofort aufs Tempo zu drücken, nahm sich das Team bewusst Zeit: „Wir haben neben Athletik und Taktik intensiv am Zusammenhalt gearbeitet und eine geschlossene Einheit geformt.“ Der Fokus lag dabei auf beiden Seiten der Platte – „nicht nur nach vorne, sondern auch nach hinten ;)“, merkt er augenzwinkernd an.

Am Ende ist das Kunststück gelungen: „Wir konnten unsere Jungs vom neuen Weg überzeugen und noch zehn hungrige Spieler dazuholen.“ Das Ziel formuliert er ohne Umschweife – der direkte Wiederaufstieg.

Kurs Wiederaufstieg

Jetzt zählt’s. In der Regionalliga trifft das Rudel auf starke Gegner – mit einer Mannschaft, einem Ziel und dem festen Willen, den Handball in München wieder dahin zu bringen, wo er nach Meinung aller Beteiligten hingehört.

Nächstes Spiel