Spielbericht

Dreizehn Torschützen, 20:9 zur Pause: Panther überrollen Coburg II 37:16

04.10.2026
Konrad Steinbrecher springt zum Wurf gegen den HSC 2000 Coburg II
Foto: © xklicks.com

Die HG München-Fürstenfeldbruck lässt dem HSC 2000 Coburg II beim Heimspiel im Pantherkäfig keine Chance und gewinnt deutlich mit 37:16 (20:9) – mit einem starken Konrad Steinbrecher und dreizehn verschiedenen Torschützen.

Es gibt Handballabende, an denen man schon nach zwei Minuten spürt, wohin die Reise geht. Dieser Samstagabend in der Wittelsbacher Halle war so einer. Valentin Clarius traf nach 48 Sekunden zum 1:0, Konrad Steinbrecher legte zum 2:1 und 3:1 nach und noch war nicht einmal die zweite Minute um. Die HG München-Fürstenfeldbruck stand hinten dicht, spielte vorne mit Tempo und Steinbrecher war bei jedem Umschalten schon unterwegs. Acht Tore standen am Ende für ihn im Spielbericht, etliche davon aus dem Gegenstoß.

Coburgs Rückraum kam anfangs zu guten Würfen, doch immer wieder wuchs Dani Drożdż im Tor über sich hinaus. Als die Gäste in der ersten Halbzeit mit sieben Feldspielern ihr Glück versuchten, blieb das ein Wagnis ohne Ertrag: Fehler im Angriff, eine Abwehr, die nichts durchließ, und drei Bälle im leeren Coburger Tor. Zwei weitere Würfe verfehlten es, auch das gehört zur Wahrheit. Lucas Krzikalla blieb von der Siebenmeterlinie eiskalt, Tom Elschner traf dreimal, und zur Pause stand es 20:9.

Daniel Drożdż wehrt einen Wurf des HSC 2000 Coburg II ab
Dani Drożdż wuchs im Tor immer wieder über sich hinaus.

Nach dem Wechsel rotierte das Trainerteam noch breiter, wie schon in den Spielen zuvor, und wieder war kein Leistungsabfall zu sehen. Elschner fand schnell in die Partie, ebenso alle anderen, die von der Bank kamen. Mitte der zweiten Halbzeit wurde das Spiel etwas wild, und Stefan Weidinger nahm beim Stand von 31:16 die Auszeit. Sie wirkte: Danach stand die Abwehr wieder und Coburg blieb bis zum Abpfiff ohne Treffer, 7:0 für uns in den letzten gut zwölf Minuten. Tim Ruhwandl, erst in der Schlussphase eingewechselt, traf dabei dreimal hintereinander.

Dreizehn Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein. Neben Steinbrecher und Krzikalla (je 8, alle fünf Siebenmeter verwandelt) und Elschner (6) trafen Ruhwandl und Clarius je dreimal, Kilian Weigl zweimal und je einmal Tom Notz, Anton Ehrlinger, Maximilian Boy-Nieder, Jussi Hofmann, Laurin Günther, Luca Hasekamp und Fritz Bitzel. Für Boy-Nieder, der von 2014 bis 2023 beim HSC 2000 Coburg gespielt hat, war es ein Wiedersehen mit Torerfolg.

Coburg II hatte mit Tim Knoth (5 Tore) und Jesper Schartl (3) seine besten Werfer und musste einen Spieler verletzt vom Feld begleiten. Gute Besserung nach Coburg. Für uns war es ein Abend, der gut tut und noch nichts beweist. Aber dreizehn Torschützen erzählen vor allem eines: Dieser Kader trägt in der Breite.

Weiter geht es am Samstag, 10. Oktober, um 19:30 Uhr beim TSV 2000 Rothenburg (Halle am P1, 231 Kilometer ab Pantherkäfig). Für Anton Ehrlinger wird das ein Wiedersehen: Von 2002 bis 2025 war er dort zu Hause.

Spielstatistik

HG München-Fürstenfeldbruck – HSC 2000 Coburg II 37:16 (20:9)
Regionalliga Männer BHV, 3. Spieltag, Sa. 03.10.2026, 19:30 Uhr, Wittelsbacher-Halle Fürstenfeldbruck

Panther: Huber, Drożdż (Tor), Steinbrecher 8 (5/5), Krzikalla 8, Elschner 6, Ruhwandl 3, Clarius 3, Weigl 2, Notz 1, Ehrlinger 1, Boy-Nieder 1, Hofmann 1, Günther 1, Hasekamp 1, Bitzel 1

Coburg II: Knoth 5, Schartl 3

Siebenmeter: 5/5

Fotografie: xklicks.com

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